Success Story Eosta

Bio Handelshaus Eosta setzt auf EcoMark: „Wir wollen einen Partner, nicht nur einen Maschinenlieferanten“

 

Als Marktführer im europäischen Bio-Obst- und Gemüsehandel ist das Thema Etikettierung und Verpackung für Eosta besonders wichtig. Die Niederländer setzen bereits seit einiger Zeit auf Natural Branding, doch erst in der Zusammenarbeit mit EcoMark kann das Bio-Handelshaus nun das ganze Potential der zusatzstofffreien Produktmarkierung nutzen.

 

Das Unternehmen 

 

Eosta wurde 1990 in den Niederlanden gegründet und repräsentiert mittlerweile über 1.000 Bio-, Demeter- und Fairtrade-Erzeuger auf sechs Kontinenten. Damit hat sich das Handelshaus als führender Obst- und Gemüsevetrieb für Bio-Produkte in Europa etabliert und wächst auch international immer weiter. Eosta ist nicht nur Importeur und Vertriebsgesellschaft, sondern kümmert sich auch um die Verpackung der Produkte.

 

Die Entscheidung für EcoMark

 

Seit Anfang 2017 arbeitet Eosta mit einer spanischen Maschine an den Möglichkeiten des Natural Brandings für die ökologisch erzeugte Frischware.

Doch bot diese keine ausreichenden Einstellungsmöglichkeiten für den Anwender, um den Branding-Prozess zu individualisieren.

Statt nur auf vorgefertigte Branding-Programme zu setzen, wollte Eosta ein System, das sich an die veränderlichen Anforderungen jeder einzelnen Frucht und Charge schnell anpassen lässt und gleichzeitig auch offen für zukünftige Bedarfe ist.

Jede Frucht ist anders und benötigt spezielle Einstellungen an der Maschine, um den Branding-Prozess zu optimieren ohne die Haltbarkeit zu verringern. Bei Abweichungen des Reifegrads oder bei einem unterschiedlichen Herkunftsland muss eine gute Branding-Lösung in der Lage sein, darauf flexibel zu reagieren. Diese Flexibilität ist für Eosta der große Vorteil von EcoMark.

„Deswegen haben wir nach einem Partner gesucht, der nicht nur Maschinen liefert, sondern uns als Unternehmen in den Entwicklungsprozess des Natural Brandings einbindet“, erklärt Paul Hendriks die Entscheidung für EcoMark. Hendriks ist Verpackungs-Spezialist bei Eosta und war damit unmittelbar an dieser Entscheidung beteiligt.

„Der erste Eindruck, den ich bei ersten Tests mit einem Versuchsaufbau von EcoMark bekam, hat sich bei der weiteren Zusammenarbeit bestätigt“, fährt Hendriks fort. EcoMark hat sofort alle Ansprüche und Herausforderungen, die für Eosta wichtig sind, aufgegriffen und in die Entwicklung der Maschinen einbezogen. Kein Wunder also, dass die nächsten Schritte in dieser Partnerschaft schon geplant sind.

 

Das Etikett wird überflüssig – mit allem, was dazu gehört

 

„Etiketten auf Obst und Gemüse bestehen meist aus Plastik. Das ist nicht nur an sich eine Herausforderung für die Umwelt. Sie landen mit dem Bio-Abfall auch häufig auf dem Kompost und verursachen dann Probleme“, erklärt Paul Hendricks.

Außerdem benötigt jedes Etikett einen Kleber, der sich nicht auf dasindividuelle Produkt abstimmen lässt. Ist die Klebeschicht zu dünn oder für das Produkt ungeeignet, fällt das Etikett wieder ab. Zusätzlich müssen Etiketten immer auf Vorrat produziert werden, um schnell reagieren zu können.

 

Einsparungen in Millionenhöhe mit Natural Branding

 

Paul Hendriks rechnet vor, dass Eosta mit Natural Branding bisher 6,9 Millionen Verpackungen eingespart hat.

Allein in der Produktsparte Ingwer senkte Natural Branding das Verpackungsaufkommen innerhalb eines Jahres um ca. 68.000 kg. Das entspricht rund 310.000 kg weniger CO2 oder einer Fahrstrecke von 2,5 Millionen km mit dem Auto.

Bei anderen Produkten liegt das Potential laut Hendriks noch wesentlich höher. Aktuell werden unter anderem Limetten, Zitronen, Süßkartoffeln, Kokosnüsse und Gurken bei Eosta mit EcoMark gekennzeichnet. Die größten Einspareffekte sieht Hendriks bei Äpfel, Birnen und Zitrusfrüchten – gerade auch, weil sie zu den gefragtesten Produkten bei der europäischen Kundschaft gehören.

 

Natural Branding liefert Antworten auf einen Widerspruch

Eosta als direktes Bindeglied zwischen Produzenten und Abnehmern beobachtet eine tiefgreifende Veränderung im Markt: „Bio und Verpackungen ist ein Widerspruch. Und dieser Widerspruch wird immer häufiger in Frage gestellt. Auch in der konventionellen Landwirtschaft steht das Thema Verpackungen immer stärker auf dem Prüfstand. Dabei geht es inzwischen sogar darum, wo Verpackungen für Feldprodukte überhaupt nötig sind. Der Konsens für Paul Hendriks ist klar: „Nicht verpacken sollte die erste Wahl sein. Schon deshalb hat Natural Branding eine große Zukunft“.

Der Markt sei auf jeden Fall reif für moderne Entwicklungen, die das Natural Branding auf breiter Fläche etablieren. Die Anfragen nach alternativen Kennzeichnungslösungen häufen sich. Gerade durch die größeren Kapazitäten, die EcoMark ermöglicht, könne man nun überhaupt erst auf die Wünsche großer Handelsketten eingehen.

 

Zukunftsvisionen für Natural Branding – direkt und ohne Zwischenschritt

Zukünftig wäre es denkbar, dass die EcoMark-Maschinen nicht mehr nur beim Zwischenhändler, sondern auch direkt beim Produzenten stehen. So könnte die Ware direkt nach der Ernte gekennzeichnet werden und man würde damit einen gesamten Zwischenschritt in der Lieferkette einsparen. Direkt nach der Ernte sind die Produkte am einfachsten zu kennzeichnen. Zudem steigt die Qualität der Früchte für den Endverbraucher, da ein zusätzliches Handling entfällt.

Doch bis es so weit ist, sieht Paul Hendriks auch die Konsumenten in der Pflicht: „Sie müssen zum Nachdenken angeregt werden und sich bewusst beim Einkauf gegen verpackte Produkte entscheiden. Die Regierungen und die EU können dabei unterstützend tätig werden.“

Das funktioniert bereits auf nationaler Ebene. Die Niederlande gewähren Steuervorteile für Unternehmen, die in umweltfreundliche Maschinen investieren. Doch etwa bei den Vorschriften für die Kennzeichnung ist noch viel Luft nach oben.

Ein Ende der Revolution in der Produktmarkierung mit Natural Branding ist nicht in Sicht und das Thema wird auch medial immer stärker aufgegriffen. Wenn wir Sie dazu beraten dürfen, wie Ihr Unternehmen vom Natural Branding mit EcoMark profitiert, nehmen Sie gern Kontakt zu uns auf.